Companion-Roboter sollen die Einsamkeitslücke in Haushalten schließen
TL;DR
Seit rund 2017 gab es die erste Welle von Companion-Robotern: Geräte mit Persönlichkeit, die sich bewegten, Witze machten und antworteten. Nach dem Neuheitseffekt landeten die meisten im Regal, und als Hersteller pleitegingen und Server abschalteten, fühlte sich das für viele Besitzer wie der Verlust eines Haustiers an. Ollobot setzt jetzt auf sogenannte gentle intelligence: nicht mächtigere Assistenten, sondern präsentere. Das Problem dahinter ist real, denn fast jeder dritte ältere Mensch lebt allein.
Nauti's Take
Die Chance ist real: Companion-Roboter treffen mit Einsamkeit ein Problem, das Millionen betrifft, und Präsenz statt Rechenleistung ist der klügere Ansatz. Das Risiko bleibt die Abhängigkeit von den Servern eines Startups, denn wenn die Firma verschwindet, verschwindet auch der Begleiter.
Wer so ein Gerät kauft, sollte auf lokale Verarbeitung und eine klare Antwort für den Fall achten, dass der Support endet.