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Australiens Rechenzentren könnten bis 2035 rund 13 Prozent des Stroms verbrauchen

TL;DR

Der australische Netzbetreiber AEMO hat in seinem Jahresbericht eine bemerkenswerte Zahl versteckt: Der Stromverbrauch von Rechenzentren soll von heute rund 3 Prozent auf etwa 13 Prozent der gesamten Netzeinspeisung bis 2035 steigen. Premierminister Anthony Albanese steht beim Ausbau unter Druck von konservativ regierten Bundesstaaten und Territorien. Die Frage, wer von den neuen Rechenzentren tatsächlich profitiert, bleibt damit offen.

Nauti's Take

Die Chance steckt in der Zahl selbst: Wenn ein Netzbetreiber den Bedarf so konkret prognostiziert, lassen sich Netzausbau, Speicher und Erzeugung planbar dimensionieren statt nachträglich zu reagieren. Das Risiko ist die Verteilungsfrage, denn Bundesstaaten konkurrieren um Standorte, während Netzlast und Kosten bei allen Verbrauchern landen.

Wer in Australien Kapazität sucht, hat gute Karten; Haushalte und Industrie sollten die Strompreisentwicklung genau verfolgen.

Quellen