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Australiens Copyright-Wende: AI-Training per Opt-out statt Zustimmung?

TL;DR

Geleakte Regierungsdokumente zeigen, dass Australien eine Copyright-Ausnahme für AI-Training prüft. Statt um Erlaubnis zu fragen, dürften AI-Firmen das offene Netz nutzen, solange niemand aktiv widerspricht. Betroffen wären Familienfotos, Websites kleiner Unternehmen und praktisch jeder öffentlich erreichbare Inhalt. Autorin Holly Rankin warnt, dass die Beweislast damit von den Tech-Konzernen zu den Urhebern wandert.

Nauti's Take

Ein Opt-out-Modell bringt immerhin Rechtsklarheit für Trainingsdaten und wäre für den AI-Standort Australien ein Vorteil im Wettbewerb um Rechenzentren und Labs. Das Risiko: Die Beweislast kippt auf die Urheber, und wer von der Opt-out-Möglichkeit nichts weiß, verliert seine Rechte faktisch stillschweigend.

Profitieren würden große Anbieter mit Rechtsabteilung, aufpassen sollten Fotografen, Agenturen und kleine Websites, die ihre Inhalte jetzt technisch markieren müssen.

Quellen