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Amerikaner nutzen KI immer mehr und trauen ihr immer weniger

TL;DR

Pew befragte 5.119 US-Erwachsene im Februar 2026. Nur 16% erwarten, dass AI der Gesellschaft in den nächsten 20 Jahren eher nützt; 40% rechnen mit einem negativen Effekt. Die Nutzung wächst trotzdem stark: 49% nutzen AI-Chatbots, 2024 waren es 33%. Rund 24% nutzen sie täglich. ChatGPT liegt mit 44% klar vor Gemini mit 24% und Copilot mit 17%. Die jüngste Gruppe ist nicht automatisch AI-optimistisch: 66% der 18- bis 29-Jährigen nutzen Chatbots, aber 48% erwarten negative Folgen für die Gesellschaft.

Nauti's Take

Das ist der Teil, den AI-Firmen gern übersehen: Nutzung ist kein Liebesbeweis. Viele Menschen greifen zu Chatbots, weil sie praktisch sind, weil Arbeit sie dorthin drückt oder weil Google, Office und Social Apps AI überall einbauen.

Aber Akzeptanz entsteht erst, wenn Menschen verstehen, was mit ihren Daten passiert, wo Fehler landen und wer haftet. Der Markt kann nicht dauerhaft auf Gewöhnung wetten, wenn das Grundgefühl Misstrauen bleibt.

Einordnunganzeigen

Die Zahlen zeigen keinen simplen Kulturkampf gegen Technik, sondern ein Vertrauensproblem mitten in der Nutzung. Wenn Menschen AI täglich einsetzen, aber gleichzeitig Datenschutz, Tempo und gesellschaftliche Folgen ablehnen, wird Adoption nicht automatisch Akzeptanz. Für Anbieter wird die zentrale Frage weniger Feature-Power und mehr Nachweisbarkeit, Kontrolle und Verantwortung.

Quellen