Altman rechtfertigt KI-Stromhunger mit menschlicher Trainingszeit
TL;DR
OpenAI-Chef Sam Altman verteidigt den hohen Energieverbrauch von KI, indem er ihn mit der Lebenszeit eines Menschen vergleicht.
Key Points
- Auf dem AI Impact Summit in Indien argumentierte Altman, dass 20 Jahre Schul- und Alltagserfahrung plus Ernährung ebenfalls enorme Energie kosten.
- Er spielte auch die Bedenken zum Wasserverbrauch von Rechenzentren herunter, ohne konkrete Verbrauchszahlen zu nennen.
- OpenAI veröffentlicht bisher keine transparenten Daten zum eigenen Energie- und Wasserverbrauch – im Gegensatz zu Google und Microsoft, die Nachhaltigkeitsberichte publizieren.
- Kritiker halten den Mensch-KI-Vergleich für irreführend, da ein trainiertes Modell bei jeder Anfrage erneut Rechenleistung verbraucht.
Nauti's Take
Altman zwingt uns, Rechenleistung gegen menschliche Entwicklung abzuwägen, aber ohne Zahlen zum Gesamtverbrauch bleibt das Argument hohl. Wer wirklich Verantwortung will, benennt Wasser- und Stromverbräuche und zeigt Effizienzpläne statt rhetorischer Vergleiche.