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Vibe-Coding-Falle: Wie KI-Agenten gefährliche Sicherheitslücken mitlieferten

TL;DR

Ein Entwickler fand auf seinem Server einen laufenden Kryptominer – Ursache war CVE-2025-29927, eine kritische Next.js-Schwachstelle, die Middleware-Schutz komplett umgeht.

Key Points

  • Der Angreifer erreichte interne Endpunkte, die eigentlich geschützt sein sollten, und führte dort ein Script aus, das einen Mining-Binary nachlud.
  • Erstes Anzeichen war CPU-Auslastung nahe 100 % – auch bei niedrigem Traffic. Erst eine manuelle Prozessanalyse deckte den Miner auf.

Nauti's Take

'Vibe Coding' ist ein treffender Name – man surft auf einer Welle aus KI-generiertem Code und fühlt sich produktiv, bis der Kater kommt. Das hier ist kein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem: KI-Tools wissen nicht, welche Pakete heute verwundbar sind, und sie werden auch nicht gefragt.

Der Output klingt kompetent, ist aber ein Schnappschuss aus Trainingsdaten, der keine Live-Threat-Intelligence enthält. Wer ernsthaft mit KI-Coding-Agenten arbeitet, sollte 'npm audit', Dependabot oder Snyk genauso zur Pflicht machen wie einen Linter – nicht als Option, sondern als hartes Gate im CI/CD.

Der Kryptominer war in diesem Fall noch das harmlosere Szenario.

Quellen