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Wie und wann der Mangel an Speicherchipen enden wird

TL;DR

Die Nachfrage nach KI-Speicherchips (HBM-DRAM) ist so groß, dass sie den Speichermarkt für alle anderen Produkte austrocknet – mit Preisanstiegen von 80-90% in einem Quartal.

Key Points

  • Die größten KI-Hardware-Unternehmen haben Chip-Lieferungen bis 2028 gesichert, während PC- und Consumer-Elektronik-Hersteller leer ausgehen
  • Der DRAM-Engpass betrifft alles von Smartphones bis Spielekonsolen – jedes Gerät, das Arbeitsspeicher braucht, wird teurer
  • Experten erwarten erst 2027 eine Entspannung, wenn neue Fertigungskapazitäten für HBM-Speicher online gehen

Nauti's Take

Der Speicherchip-Mangel ist eine direkte Folge des enormen Bedarfs durch KI-Anwendungen. DRAM-Preise explodieren und treiben die Kosten für Nicht-KI-Technik in die Höhe.

Da große KI-Player ihre Lieferungen bis 2028 gesichert haben, bleibt die übrige Branche auf der Strecke. Die dringend notwendige Produktionsausweitung wird Zeit brauchen, und mit sinkenden Preisen ist kurzfristig nicht zu rechnen.

Quellen