Vine ist zurück — und nimmt es mit AI-Slop auf
TL;DR
Twitter-Mitgründer Jack Dorsey unterstützt eine neue Vine-Version namens Divine, in der Inhalte zwingend von Menschen stammen müssen. Vine gilt als Pionier des Kurzvideo-Formats: Nach dem Start 2013 mit looping Sechs-Sekunden-Clips boomte die App, brachte virale Comedy-Sketche und Memes hervor und erreichte zu Spitzenzeiten 100 Millionen monatliche Nutzer. Sie startete unter anderem die Karriere von Logan Paul.
Nauti's Take
Spannend an Divine ist die klare Positionierung: Eine Plattform, die explizit gegen AI-Slop antritt, könnte Creators eine echte Nische bieten und die Authentizitäts-Debatte zurück auf den Tisch bringen. Die Grenze: Verifikation, dass ein echter Mensch im Spiel war, ist technisch schwer — Detection-Tools hinken Generatoren immer einen Schritt hinterher.
Wer auf Reichweite via Nostalgie setzt, hat ein Zeitfenster; wer eine nachhaltige Community will, muss in robuste Verifizierung und Moderation investieren.