US-Firmen beschuldigt, "AI Washing" zu betreiben, um Stellenabbau zu rechtfertigen
TL;DR
US-Konzerne begründen Entlassungen zunehmend mit KI-bedingter Effizienz – doch Experten vermuten ganz andere Ursachen hinter dem Stellenabbau.
Key Points
- Ökonomen sehen die wahren Treiber in Zöllen, Überbesetzung nach der Pandemie und schlichter Gewinnmaximierung
- Der Begriff „AI Washing" beschreibt, wie Unternehmen KI als Sündenbock für Personalabbau nutzen, obwohl die Technologie oft nur am Rande beteiligt ist
- Die Strategie hat Vorteile für Firmen: KI-bedingte Entlassungen wirken modern und unvermeidlich – während klassische Kostensparprogramme Kritik auf sich ziehen
Nauti's Take
KI ist ein praktischer Blitzableiter: klingt modern, niemand versteht es genau, und die Aktionäre nicken. Dabei ist der wahre Grund oft banaler – zu viele Leute eingestellt, Margen unter Druck, Zölle beißen.
„AI washing” ist das neue Greenwashing: viel Buzzword, wenig Substanz. Unternehmen sollten ehrlich sagen, wenn sie schlicht Kosten senken wollen, statt der Technologie die Schuld zuzuschieben.
Sonst wird KI zum Sündenbock für jede Management-Panne.