Unternehmen feiern KI, aber der ROI bleibt weiter Nebel
TL;DR
Im TechCrunch-Podcast Equity sagt NEA-Partnerin Tiffany Luck, dass Unternehmen beim AI-ROI noch in der Suchphase stecken: viel Nutzung, aber oft wenig saubere Messung. Der frühere Silicon-Valley-Trend Tokenmaxxing hatte Mitarbeitende dazu gedrängt, AI möglichst aggressiv zu nutzen. Jetzt prüfen Firmen die Rechnung. TechCrunch nennt Beispiele: Uber soll sein jährliches AI-Budget in wenigen Monaten verbraucht haben, andere Firmen kürzten Claude-Lizenzen, Meta stoppte ein internes Nutzungs-Ranking.
Nauti's Take
Tokenmaxxing klingt nach Fortschritt, ist aber oft nur ein schöner Name für unkontrollierte Kosten. Unternehmen haben zu lange so getan, als sei jede zusätzliche AI-Nutzung automatisch ein Produktivitätssignal.
Die spannendere Frage ist jetzt viel nüchterner: Welche Arbeit wurde wirklich schneller, besser oder billiger? Wer darauf keine Antwort hat, verkauft keine Transformation, sondern Verbrauch.
Einordnunganzeigen
Die nächste AI-Phase entscheidet sich weniger an Demo-Magie und mehr an Kostenstellen. Wenn CFOs sehen, dass Lizenzen, API-Calls und Agenten-Experimente schneller wachsen als messbare Produktivität, werden Budgets enger. Für Anbieter heißt das: Nicht Nutzung zählt, sondern belegbarer Wert pro Workflow, Team oder Kunde.