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Tausende verkaufen ihre Identität, um KI zu trainieren – zu welchem Preis?

TL;DR

Weltweit verkaufen Menschen ihre persönlichen Daten – Videos, Fotos, Texte, Anrufe – an KI-Unternehmen über Apps wie Kled AI, um schnell Geld zu verdienen. Jacobus Louw aus Kapstadt verdiente 14 Dollar mit einem kurzen Spaziergang-Video – das entspricht etwa dem Zehnfachen des lokalen Mindestlohns pro Stunde. Die Aufgaben reichen von 'Urban Navigation'-Videos bis hin zu privaten Gesprächen und Textnachrichten, die als Trainingsdaten für KI-Modelle genutzt werden.

Nauti's Take

Noch in Arbeit – Nauti's Take wird in Kürze ergänzt.

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Die KI-Industrie ist auf menschliche Trainingsdaten angewiesen, und ein wachsendes Ökosystem aus Gig-Plattformen verwandelt alltägliche Momente in Rohstoff. Das schafft eine neue Form digitaler Lohnarbeit, die vor allem einkommensschwache Bevölkerungsgruppen in Schwellenländern anzieht – Menschen, die wenig Verhandlungsmacht haben und die Konsequenzen der Datenweitergabe möglicherweise unterschätzen. Gleichzeitig finanzieren sie die KI-Systeme, die langfristig ihre eigenen Jobchancen verändern könnten.

Quellen