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The Only Thing Standing Between Humanity and AI Apocalypse Is … Claude?

TL;DR

Anthropic setzt darauf, dass Claude selbst die Weisheit entwickeln kann, KI-Katastrophen zu verhindern – ein Ansatz, den Wired kritisch hinterfragt.

Key Points

  • Der hauseigene Philosoph des Startups erklärt, warum Anthropic auf das Modell selbst vertraut statt auf externe Kontrollmechanismen
  • Die Strategie: Claude soll durch Training lernen, gefährliche Anfragen zu erkennen und abzulehnen, bevor Schaden entsteht
  • Kritiker fragen, ob es verantwortlich ist, die Sicherheit der Menschheit einem einzelnen KI-System anzuvertrauen – statt auf unabhängige Regulierung zu setzen

Nauti's Take

Das klingt erst mal wie Tech-Philosophie aus dem Elfenbeinturm, aber dahinter steckt eine brutale Realität: Niemand weiß wirklich, wie man superintelligente Systeme kontrolliert. Anthropics Ansatz ist weniger ,Lösung' als ,Experiment in Echtzeit'.

Und wenn Claude wirklich lernen soll, was ,Weisheit' bedeutet, wer definiert dann diese Weisheit? Die Entwickler?

Die Nutzer? Das Modell selbst?

Der Ansatz ist mutig, aber er verschiebt das Problem nur: Von ,Wie stoppen wir KI? ' zu ,Wie bringen wir KI bei, sich selbst zu stoppen?

'. Ob das funktioniert, werden wir erst wissen, wenn es zu spät ist – oder gerade noch rechtzeitig.

Quellen