SpaceX-IPO-Banken sollen Grok-Abo zahlen – Musk macht es zur Bedingung
TL;DR
Banken, Anwaltskanzleien und Berater, die am SpaceX-Börsengang mitarbeiten wollen, sollen laut New York Times verpflichtet worden sein, den KI-Chatbot Grok zu abonnieren.
Key Points
- Einige Finanzinstitute haben demnach bereits Verträge über Grok-Abonnements im Wert von je tens of millions of US-Dollar unterzeichnet.
- Die betroffenen Institutionen sollen Grok bereits aktiv in ihre IT-Systeme integrieren.
- Musk soll außerdem um Werbung auf X gebeten haben – diesen Punkt habe er aber weniger hart durchgesetzt.
- Das Ganze gilt als klassisches Pay-to-play: Wer beim SpaceX-IPO dabei sein will, zahlt Eintritt über xAI.
Nauti's Take
Das ist kein Angebot, es ist ein Tollgate. Wer einen der begehrtesten Börsengänge des Jahrzehnts begleiten will, zahlt Eintritt in Form von Grok-Abos – unabhängig davon, ob die KI irgendeinen echten Mehrwert für die jeweilige Institution hat.
Dass Finanzinstitute mit strengen Compliance-Abteilungen einen Chatbot integrieren, der schon mit unkontrollierten Outputs aufgefallen ist, nur um einen Deal nicht zu verlieren, sagt viel über die Verhandlungsmacht aus, die ein heiß erwarteter IPO verschafft. Kapitalismus in Reinform – aber eben nicht der freie Markt, den Musk gerne predigt.