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Show HN: Screenbox – Isolierte Linux-Desktops für KI-Agenten

TL;DR

Screenbox gibt KI-Agenten jeweils eine eigene isolierte Linux-Desktop-Umgebung mit echtem Chromium-Browser – gesteuert per MCP (Model Context Protocol).

Key Points

  • Jede Umgebung läuft als Docker-Container mit ca. 2 GB RAM, ohne GPU-Anforderung.
  • Mehrere Agenten können parallel laufen, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen – das war der konkrete Auslöser für das Projekt.
  • Nutzer können den Agenten in Echtzeit zuschauen und bei Bedarf die Kontrolle übernehmen.
  • Open Source unter AGPL-3.0, selbst gehostet über screenbox.dev.

Nauti's Take

Das ist ein klassisches 'scratching your own itch'-Tool – und genau deshalb überzeugend. Kein aufgeblasenes Feature-Set, sondern eine klare Antwort auf ein reales Problem beim parallelen Agenten-Betrieb.

Zwei Gigabyte RAM pro Desktop ist vertretbar, solange die Aufgaben nicht zu ressourcenhungrig sind. Spannend wird es, wenn Screenbox mit Frameworks wie LangGraph oder AutoGen tiefer integriert wird.

Das AGPL-Lizenzmodell sorgt dafür, dass kommerzielle Anbieter nicht einfach den Code übernehmen können – ein bewusster Schachzug.

Quellen