Samsung stellt Galaxy Z TriFold-Verkauf nach nur drei Monaten ein
TL;DR
Samsung stellt den Verkauf des Galaxy Z TriFold in Südkorea am 17. März ein – nur drei Monate nach dem Launch.
Key Points
- In den USA bleibt das Gerät verfügbar, bis der bestehende Lagerbestand aufgebraucht ist. Der Preis lag bei knapp 3.000 Dollar.
- Samsung verkaufte das TriFold in kleinen Chargen über seine Website; jede Tranche war binnen Minuten ausverkauft.
- Insgesamt wurden schätzungsweise nur rund 3.000 Einheiten in den ersten beiden Verkaufswellen abgesetzt – Rezensionsgeräte für Medien gab es keine.
- Laut Branchenquellen war das TriFold ein Technologie-Showcase, kein Massenprodukt – steigende DRAM- und NAND-Flash-Preise machten eine breite Vermarktung zusätzlich schwierig.
Nauti's Take
3.000 verkaufte Einheiten, kein einziges Testgerät für Journalisten, Ausverkauf in Minuten – das ist kein Produktlaunch, das ist eine kontrollierte Demonstration. Samsung wollte zeigen, dass man Dreifach-Faltbildschirme bauen kann, ohne sich dem Marktrisiko einer echten Massenproduktion auszusetzen.
Das ist clever, aber auch ehrlich: Lieber ein teures Showcase-Gerät mit Hype-Faktor als ein Flop mit Millionenabschreibungen. Die eigentliche Frage ist, ob und wann die Komponentenpreise so weit fallen, dass ein TriFold-Nachfolger wirklich für breite Käuferschichten erschwinglich wird – und ob Samsung dann noch der Erste am Markt ist.