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Oxford-Professor warnt: KI-Wettrennen macht Hindenburg-Katastrophe zur realen Gefahr

TL;DR

Oxford-KI-Professor Michael Wooldridge warnt: Der rasante Wettbewerb um KI-Marktanteile macht eine katastrophale Fehlfunktion nach Art des Hindenburg-Unglücks zu einem realen Risiko.

Key Points

  • Wooldridge nennt konkrete Szenarien: ein tödliches Software-Update bei selbstfahrenden Autos oder ein KI-Hack kritischer Infrastruktur, der das globale Vertrauen in die Technologie zerstört
  • Der kommerzielle Druck zwingt Unternehmen, Produkte zu veröffentlichen, bevor Fähigkeiten und Schwachstellen vollständig bekannt und verstanden sind
  • Als Lösung fordert er verbindliche Sicherheitsstandards nach Vorbild der Luftfahrt, wo jeder Zwischenfall systematisch untersucht und öffentlich dokumentiert wird
  • Wooldridge unterscheidet klar: existenzielles KI-Risiko hält er für übertrieben – konkrete Unfallrisiken durch überhasteten Markteintritt sind für ihn das dringlichere Problem

Nauti's Take

Wooldridge sagt nichts Neues – aber dass es jetzt ein Oxford-Professor laut ausspricht, macht den Unterschied. Move-fast-and-break-things funktioniert nicht, wenn "things" auch Menschen sein können.

Die Branche braucht dringend echte Haftungsregeln, keine freiwilligen Commitments.

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Quellen