PwC-Chef warnt: Wer KI nicht annimmt, hat keine Zukunft in der Firma
TL;DR
PricewaterhouseCoopers USA-Chef Paul Griggs hat Partner, die KI nicht aktiv einsetzen, mit Entlassung gedroht. Wer nicht 'paranoid KI-first' denke, werde durch jemanden ersetzt, der bereit sei, die Technologie zu nutzen – davon ausgenommen sei niemand, so Griggs gegenüber der Financial Times. Die Aussage reiht sich in eine wachsende Zahl von Äußerungen aus Beratung und Finanzwelt ein, die KI-Adoption zur Jobvoraussetzung erklären.
Nauti's Take
PwC-Partner, die gut eine Million Euro und mehr im Jahr verdienen, werden jetzt öffentlich unter Druck gesetzt, KI zu nutzen – das ist kein Small Talk, das ist Kulturwandel mit Konsequenzen. 'Paranoid KI-first' ist eine ungewöhnliche Wortwahl für ein Unternehmen, das sonst Professionalität predigt – aber sie ist treffend.
Interessant ist die Meta-Ebene: PwC berät gleichzeitig hunderte Unternehmen bei der KI-Adoption. Wenn die eigenen Partner noch zögern, welche Glaubwürdigkeit hat das Beratungsprodukt dann noch?