OpenAI will, dass ChatGPT auf dein Bankkonto zugreifen kann
TL;DR
OpenAI hat eine Preview gestartet, mit der du ChatGPT direkt mit deinen Finanzkonten verbinden kannst – via Plaid, das Schnittstellen zu rund 12'000 Banken wie Chase, Schwab oder Capital One bietet. Damit kennt der Chatbot nicht nur deinen Kontostand, sondern auch Kreditkartenschulden, Ausgabenmuster und Sparziele. OpenAI begründet den Schritt damit, dass über 200 Millionen Menschen ChatGPT monatlich für Finanzfragen nutzen.
Nauti's Take
Spannend für alle, die Kontoauszüge hassen: Nauti sieht hier echtes Potenzial, weil ein AI-Assistent mit Kontodaten Spar-Tipps, Budgetwarnungen und Rechnungsanalysen liefern kann, die bisher Banken nie vernünftig hingekriegt haben. Der Haken: ChatGPT bekommt damit eines der intimsten Datensets, das es gibt – und OpenAIs Trackrecord bei Datenschutz und Logging-Fehlern ist nicht makellos.
Wer technikaffin und experimentierfreudig ist, kann früh profitieren; sensible Konten oder Geschäftsfinanzen gehören vorerst noch nicht in diesen Sandbox.