OpenAI-Lobbyist Osborne warnt: Länder ohne KI riskieren Abstieg und Brain-Drain
TL;DR
George Osborne, ehemaliger britischer Finanzminister und seit zwei Monaten OpenAI-Lobbyist, warnt Regierungen vor den Folgen einer KI-Abstinenz.
Key Points
- Auf dem AI Impact Summit in Delhi erklärte Osborne, Nationen ohne KI-Strategie würden "schwächer und ärmer" – und riskierten Brain-Drain an KI-affine Länder.
- Osborne leitet OpenAIs "For Countries"-Programm, das gezielt Regierungen weltweit von KI-Adoption überzeugen soll.
- Die Rhetorik nutzt bewusst FOMO als Hebel: Wer zögert, verliert Fachkräfte und Wettbewerbsfähigkeit.
- Kritiker sehen einen Interessenkonflikt, wenn ein Lobbyist eines 500-Milliarden-Dollar-Unternehmens Staaten zur schnellen Adoption seiner Produkte drängt.
Nauti's Take
Ein ehemaliger Politiker, der jetzt für OpenAI Regierungen unter Druck setzt – das nennt sich heute 'Outreach-Programm'. Die FOMO-Rhetorik ist durchsichtig, aber nicht falsch.
Wer KI verschläft, verliert tatsächlich Talente und Wettbewerbsfähigkeit. Nur: Wer profitiert wirklich davon, wenn alle Länder schnell OpenAI-Kunden werden?