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OpenAI holt Noam Shazeer trotz schwerer Character.AI-Vorwürfe

TL;DR

OpenAI holt Noam Shazeer, Mitgründer von Character.AI und zuletzt Gemini-Co-Lead sowie VP Engineering bei Google. Character.AI steht wegen Chatbots unter Druck, die laut Klagen bei Minderjährigen psychische Krisen, Selbstverletzung und Suizide mit ausgelöst haben sollen. Shazeer hatte Character.AI 2021 nach Googles Sicherheitsbedenken mitgegründet; 2024 wechselte er über einen 2,7-Milliarden-Dollar-Deal zurück zu Google.

Nauti's Take

Das ist keine normale Personalnotiz, sondern ein Stresstest für OpenAIs Sicherheitsrhetorik. Shazeer ist ein außergewöhnlich wichtiger AI-Ingenieur, aber genau deshalb zählt Verantwortung mehr, nicht weniger.

Wer Systeme baut, die emotionale Abhängigkeit bei Minderjährigen auslösen können, darf nicht einfach mit dem nächsten Spitzenjob aus der Debatte verschwinden. OpenAI sollte erklären, welche Rolle er bekommt, welche Grenzen gelten und wer intern widersprechen darf.

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Die Personalie zeigt, wie wenig Haftungs- und Sicherheitskontroversen die Karrieren von Spitzenforschern in der AI-Branche bremsen. Für OpenAI ist das heikel: Das Unternehmen verkauft Sicherheit als Kernkompetenz, holt aber einen Manager aus einem Umfeld, das gerade als Negativbeispiel für Companion-AI gilt.

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