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OpenAI holt Character.AI-Gründer Noam Shazeer trotz massiver Sicherheitsklagen

TL;DR

OpenAI holt Noam Shazeer, Mitgründer von Character.AI und zuletzt Gemini-Co-Lead bei Google, laut Futurism ins eigene Team. Character.AI steht seit 2024 wegen Klagen unter Druck, in denen Familien Chatbot-Interaktionen mit psychischen Krisen und Suiziden von Minderjährigen verbinden. Futurism erinnert an frühere Recherchen zu problematischen Bots auf Character.AI, darunter Inhalte zu Selbstverletzung, Essstörungen, sexualisierten Minderjährigen-Interaktionen und Schulschießereien.

Nauti's Take

Der Fall zeigt die hässliche Seite des AI-Arbeitsmarkts: Wer Modelle schneller und besser bauen kann, bleibt begehrt, selbst wenn die letzte Plattform mit massiven Sicherheitsvorwürfen verbunden ist. Das heißt nicht automatisch, dass Shazeer persönlich für jede Interaktion verantwortlich ist.

Aber Führung bei Companion-AI ist kein neutraler Forschungsposten. Wenn OpenAI ihn holt, muss OpenAI erklären, welche Lehren aus Character.

AI konkret in Produktregeln, Minderjährigenschutz und Eskalationsmechanismen einfließen.

Einordnunganzeigen

Das Hiring zeigt, wie stark die AI-Branche technische Prominenz höher bewertet als ungeklärte Sicherheitsbilanz. Companion- und Chatbot-Produkte sind keine normalen Apps, wenn sie Minderjährige in emotionale Abhängigkeit ziehen können. Für OpenAI wird damit jede neue Safety-Ankündigung schwerer zu verkaufen, weil Personalentscheidungen lauter sprechen als PR-Sätze.

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