NYT trennt sich von Freelancer nach AI-geschriebener Buchkritik
TL;DR
Der New York Times hat sich von Gastautor Alex Preston getrennt, nachdem herauskam, dass er KI für eine Buchrezension eingesetzt hatte.
Key Points
- Ein Leser bemerkte Ähnlichkeiten zwischen Prestons NYT-Rezension von 'Watching Over Her' (Januar 2026) und einer Rezension desselben Buches im Guardian (August 2025) von Christobel Kent.
- Preston räumte öffentlich ein, 'einen schwerwiegenden Fehler gemacht' zu haben.
- Die NYT bestätigte die Trennung und bezeichnete den Einsatz von KI-generierten Inhalten ohne Kennzeichnung als Verstoß gegen redaktionelle Standards.
Nauti's Take
Wer KI nutzt, um eine Buchrezension zu schreiben und das nicht offenlegt, spielt russisches Roulette mit seiner Karriere – und hat schlicht den Job nicht gemacht. Preston ist kein Einzelfall, sondern das erste prominente Opfer eines Problems, das in Redaktionen weltweit schwelt.
Verlage brauchen endlich klare, öffentliche Richtlinien zum KI-Einsatz, statt Einzelfälle still abzuwickeln. Solange das fehlt, werden mehr Köpfe rollen.