Nicht ob du AI benutzt hast, zählt, sondern wofür
TL;DR
AI-Shaming ist aus der Kunstszene im Arbeitsalltag angekommen. Wer AI einsetzt, muss sich zunehmend rechtfertigen, statt über den konkreten Einsatz zu sprechen. Kluge Führungskräfte koppeln ihre Regeln deshalb nicht an das Werkzeug, sondern an den Zweck der Arbeit. Für einen Rechercheentwurf gelten andere Maßstäbe als für einen Text, der deine Handschrift tragen soll.
Nauti's Take
Die Umdeutung ist nützlich: Wer nach dem Zweck der Arbeit fragt statt nach dem eingesetzten Werkzeug, bekommt brauchbare Regeln statt stillem Misstrauen im Team. Der Haken liegt im Aufwand, denn jemand muss pro Aufgabentyp festlegen, wo AI hilft und wo eigene Handschrift zählt.
Für Führungskräfte ist das die bessere Ausgangslage, für Mitarbeitende nur dann, wenn die Kriterien vorher schriftlich vorliegen und nicht erst im Konfliktfall auftauchen.