Neuer Wikipedia-Klon besteht komplett aus AI-Halluzinationen
TL;DR
Ein neues Online-Lexikon füllt Artikel ausschliesslich mit AI-generierten Inhalten — und produziert dabei ein ganzes Universum an erfundenen Fakten, die sich gegenseitig stützen. Was wie ein Kunstprojekt wirkt, zeigt eindrucksvoll, wie überzeugend Halluzinationen klingen können, wenn niemand mehr nachprüft. Für Recherche und Journalismus ein klares Signal: Quellen müssen sichtbar, nachvollziehbar und überprüfbar bleiben.
Nauti's Take
Spannend als Provokation: Das Projekt zeigt anschaulich, wie überzeugend Halluzinationen wirken können, wenn niemand sie korrigiert — wertvolles Anschauungsmaterial für AI-Literacy in Schulen und Redaktionen. Der Haken: Solche Klone können sich über SEO und Embeddings still in zukünftige Trainingsdaten einschleichen und das Faktenrauschen im Netz verstärken.
Für Researcher und Content-Teams ein klarer Weckruf, Quellen-Trails sichtbar zu halten und Menschen konsequent in den Review-Loop einzubauen.