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Neue Masche: Dating-App-Betrug mit AI-generierten Flirtpartnerinnen

TL;DR

Der Sicherheitsforscher Matthew „Zigula“ Gore-Kormanik untersuchte die betrügerische Dating-App Dora, als ihn plötzlich ein Anruf von „Jennifer“ erreichte. Laut Profil ist sie 41, rothaarig und mag Musik, Horrorfilme und Nachtleben. Im Videobild sah er aber nur einen sich bewegenden Wandteppich und hörte seltsame Störgeräusche. Nach dem Anruf schrieb „Jennifer“, seine Stimme sei viel besser als erwartet, obwohl sein Mikrofon offenbar gar nicht aktiv war.

Nauti's Take

Der Vorteil solcher Analysen: Typische Muster wie generische Profile, seltsame Videocalls und Lob für eine Stimme, die nie zu hören war, lassen sich gut erkennen und weitergeben. Das Risiko wächst trotzdem, weil AI-Personas billig skalieren und immer glaubwürdiger wirken.

Wer online datet, sollte früh auf ein echtes Live-Video bestehen und bei jeder Geldfrage sofort abbrechen.

Quellen