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Midjourney baut vom Katzenbild zur Ganzkörper-Ultraschallkabine

TL;DR

Midjourney zeigt mit dem Midjourney Scanner sein erstes Hardwareprodukt: einen ultraschallbasierten Ganzkörperscanner, der über einen Sensorring vertikale Körperschnitte erfasst. Das System soll Muskel-, Fett-, Knochen- und Organstrukturen kartieren, nutzt laut The Verge 40 Butterfly-Ultrasound-on-Chip-Module pro Gerät und rechnet mit zwei Petaflops.

Nauti's Take

Midjourney macht aus der eigenen Cat-Picture-Vergangenheit eine ziemlich wilde Gesundheitsstory. Die Idee eines schnellen, strahlungsfreien Ganzkörper-Scans ist spannend, aber der Auftritt klingt stark nach PR-Vision: Spa, goldenes Licht, tägliche Messbarkeit, später vielleicht besser als MRI.

Bevor das mehr ist als eine teure Biohacker-Fantasie, braucht es unabhängige Studien, klare FDA-Grenzen und sehr konkrete Antworten darauf, wem diese Körperdaten gehören.

Einordnunganzeigen

Midjourney testet hier mehr als ein neues Gerät: Es verschiebt AI-Compute und Bildrekonstruktion in einen stark regulierten Gesundheitsmarkt. Der interessante Teil ist die Idee, regelmäßige Ganzkörperdaten als Consumer-Routine zu verkaufen. Ohne klare Validierung, Datenschutzregeln und FDA-Grenzen bleibt der Sprung von Body-Composition-Map zu medizinischem Nutzen offen.

Quellen