Midjourney baut jetzt einen Ultraschall-Scanner für den ganzen Körper
TL;DR
Midjourney-Chef David Holz hat The Midjourney Scanner vorgestellt: einen wasserbasierten Ganzkörper-Ultraschallscanner mit Sensorring, der Schichtbilder von Muskeln, Fett, Knochen und Organen erzeugen soll. Das System entsteht mit Butterfly Network und nutzt laut Bericht 40 Ultrasound-on-Chip-Module pro Scanner. Der Scan läuft im Wasser, dauert etwa 60 Sekunden und wurde bisher nur an rund einem Dutzend Personen ausprobiert.
Nauti's Take
Der PR-Glanz ist dick: goldene Becken, tägliche Scans, MRT-Vergleiche und ein AI-Bildgenerator, der plötzlich Gesundheitsinfrastruktur bauen will. Trotzdem ist die Richtung interessant, weil Ultraschall ohne Strahlung günstiger und zugänglicher werden könnte.
Entscheidend wird nicht die Demo sein, sondern ob Ärzte mit den Daten etwas anfangen können und Nutzer verstehen, was nicht diagnostiziert wurde. Körperdaten im Abo-Spa sind kein kleines Datenschutzthema.
Einordnunganzeigen
Das ist mehr als ein kurioser Pivot von Katzenbildern zu Körperdaten. Midjourney testet, ob AI-Firmen ihre Rechenleistung, Bildmodelle und Markenmagie in regulierte Gesundheits-Hardware übersetzen können. Wenn das gelingt, könnten regelmäßige Körperscans günstiger und alltäglicher werden.
Wenn nicht, drohen falsche Erwartungen, Datenschutzprobleme und Wellness-Marketing mit medizinischem Beigeschmack.