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Marken werben mit KI-Influencern, ohne sie klar als künstlich zu kennzeichnen

TL;DR

Eine Guardian-Recherche zeigt: Marken nutzen auf Instagram zunehmend AI-generierte Influencer, die wie echte Kundinnen oder Creator wirken, oft ohne klaren Hinweis auf synthetische Personen. Genannt werden Beispiele rund um Once, Maket und Ashle. Maket spricht von kleinen Tests für kreative Hooks, Ashle betont reale Kleidung und verweist bei gelöschten Bildern auf entfernte Designs.

Nauti's Take

Das ist der nächste logische, aber ziemlich miese Schritt nach dem UGC-Boom. Erst wollten Marken echte Menschen, weil Hochglanzwerbung nicht mehr zog.

Jetzt wollen sie die Optik echter Menschen ohne deren Kosten, Chaos und Kontrollverlust. Wer AI-Influencer nutzt, sollte sie klar markieren.

Alles andere ist keine kreative Effizienz, sondern Vertrauens-Arbitrage.

Einordnunganzeigen

Das Problem ist nicht, dass Marken AI-Bilder nutzen. Kritisch wird es, wenn synthetische Personen als normale Kundenerfahrung getarnt werden und damit Vertrauen simulieren. Genau dieser UGC-Look war bisher wertvoll, weil er weniger nach Werbung aussah.

Wenn er automatisiert gefälscht wird, verlieren Reviews, Creator-Clips und Social Proof ihren Orientierungwert.

Quellen