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Kimi K2.7 Code baut Landingpages fast so gut wie Claude, aber 94 Prozent günstiger

TL;DR

Together AI ließ Kimi K2.7 Code und Claude Fable 5 jeweils zwölf Landingpages bauen, von B2B-SaaS bis Rooftop-Bar und Hot-Sauce-Marke. Kimi war im Test massiv günstiger: Die SaaS-Seite kostete 4 Cent statt 1,09 Dollar bei Claude. Claude bekam meist die besseren GPT-5.5-Bewertungen, oft aber nur mit kleinem Abstand. Der größte Hebel war ein Design-MCP mit Screenshots und UI-Referenzen, das Kimi sichtbar bessere Hierarchie, Typografie und Komposition lieferte.

Nauti's Take

Teure Landingpage-Agenten verraten oft fehlende Design-Referenzen, kein Modellproblem. Sobald Kimi Screenshots, MCP-Kontext und klare UI-Maßstäbe bekommt, schrumpft Claudes Vorsprung auf Luxusaufschlag.

Für Builder heißt das: Erst Designsystem füttern, dann Modell-Budget verbrennen.

Einordnunganzeigen

Für Marketing-Teams zählt bei Landingpages selten nur der beste Einzelwurf. Entscheidend ist, wie viele Varianten du sauber durch Prompting, Designkritik und Conversion-Checks schicken kannst. Wenn Kimi nahe genug an Claude landet, verschiebt sich die Modellwahl von Prestige zu Workflow-Kosten.

Der Test beweist aber noch keine allgemeine Überlegenheit.

Quellen