KI-Angst verändert Karrierepläne: Informatikstudenten flüchten in Pflegeberufe
TL;DR
Immer mehr Studierende und Berufstätige überdenken ihre Karrierepläne aus Angst vor KI-bedingtem Jobverlust – ein Trend, der weit über die Tech-Branche hinausgeht.
Key Points
- Der 20-jährige Matthew Ramirez brach sein Informatikstudium ab und wechselte zur Krankenpflege, weil er den Beruf als schwerer automatisierbar einschätzt.
- Laut Guardian-Recherche betrifft die KI-Angst besonders White-Collar-Berufe wie Recht, Buchhaltung und Journalismus – nicht nur Software-Entwicklung.
- Hochschulen berichten von steigenden Einschreibungen in Pflege-, Handwerks- und Gesundheitsberufe, während klassische MINT-Fächer stagnieren.
- Arbeitsmarktforscher warnen, dass Panikentscheidungen oft auf übertriebenen Automatisierungsszenarien basieren – die tatsächliche Jobverdrängung verläuft langsamer als medial dargestellt.
Nauti's Take
Wer Informatik aufgibt, weil KI-Headlines Panik verbreiten, trifft die falsche Entscheidung zum falschen Zeitpunkt. KI braucht Menschen, die sie verstehen und lenken – genau das sind gut ausgebildete Entwicklerinnen und Entwickler.
Aus Angst ins Pflegefach zu wechseln löst nichts. KI beherrschen lernen schon.