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Jess Harwood: AI-Kunst ist seelenloser Diebstahl – und macht mich wütend

TL;DR

Künstlerin und Autorin Jess Harwood liefert im Guardian ein wütendes Plädoyer gegen AI-generierte 'Kunst'. Sie zeichnet von Hand und sieht darin keine kreative Einschränkung, sondern den Kern ihrer Existenz. AI-Bilder, -Musik und -Texte nennt sie langweilig, steril und Diebstahl an echten Schöpfern – plus eine Umweltkatastrophe wegen energiehungriger Datacenter. Der Vorschlag, AI-Visuals als 'Computer Rendered Images' zu labeln statt als Kunst, gewinnt in Künstlerkreisen an Zugkraft.

Nauti's Take

Die Chance der Debatte ist echt: Sie zwingt Plattformen, AI-generierte Inhalte sauber zu labeln und schärft das Bewusstsein für Trainingsdaten-Diebstahl und Strom-Hunger. Das Risiko ist eine pauschale Verteufelung, die produktive Hybrid-Workflows von Illustratoren und Designern unter Generalverdacht stellt.

Eine sachliche Trennung zwischen 'rein generiert' und 'AI als Werkzeug' wäre der Fortschritt, von dem beide Seiten profitieren.

Quellen