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Iran und China starten erste autonome AI-Einflusskampagnen

TL;DR

Laut New York Times haben Iran und China erstmals Einflusskampagnen betrieben, die weitgehend autonom von AI gesteuert werden. Auch israelische Firmen waren beteiligt. Für die Kampagnen kombinierten die Akteure chinesische Open-Source-Modelle mit AI-Agenten. Das gilt als Vorgeschmack darauf, wie Online-Manipulation künftig aussehen dürfte: Agenten, die Inhalte weitgehend selbstständig erstellen und verbreiten, ohne dass für jeden Beitrag ein Mensch eingreifen muss.

Nauti's Take

Positiv ist, dass solche Kampagnen jetzt dokumentiert sind, denn das gibt Plattformen und Forschung die Chance, Erkennungsmuster für agentengesteuerte Accounts zu entwickeln. Das Risiko ist die Skalierung: Offene Modelle senken die Kosten so weit, dass auch kleinere Akteure nachziehen können.

Wer Social-Media-Kanäle betreut oder Communitys moderiert, sollte auf koordinierte Accounts mit auffällig gleichförmigem Verhalten achten.

Quellen