Im Weißen Haus beginnt der Machtkampf um die KI-Agenda
TL;DR
Die AI-Politik der Trump-Regierung wird laut Axios gerade von einem wechselnden Kreis im Weißen Haus und im Kabinett geprägt, nicht mehr nur von den Silicon-Valley-Beratern David Sacks und Sriram Krishnan. Sacks ist aus dem Tagesgeschäft raus, Krishnan soll Ende Juni gehen. Ryan Baasch vom National Economic Council gilt als interner Träger ihrer Linie, inklusive Druck für bundesweite Vorfahrt vor einzelstaatlichen AI-Gesetzen.
Nauti's Take
Das wirkt weniger wie eine sauber gebaute AI-Strategie und mehr wie eine Machtzentrale im Umbau während laufendem Betrieb. Besonders heikel ist, dass Exportkontrollen, Modellzugang und Sicherheitsfragen plötzlich stark an einzelne Konflikte und Personen gekoppelt sind.
Für AI-Unternehmen heißt das: Washington wird nicht berechenbarer, sondern politischer. Wer dort nur auf Tech-Argumente setzt, hat den neuen Spielstand nicht verstanden.
Einordnunganzeigen
Das ist mehr als Personalgerangel: Wer intern Zugriff auf Trump, Kabinettsmacht und technische Expertise bündelt, prägt direkt Exportkontrollen, Modellzugang und das Verhältnis zu AI-Laboren. Die USA bauen damit keine ruhige, technokratische AI-Regulierung, sondern ein Machtzentrum, das sich im Konfliktfall sehr schnell verschieben kann.