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ICE baut Überwachungsarsenal mit Palantir und Anduril massiv aus

TL;DR

Ein neuer Bericht von Mijente, Just Futures Law und Surveillance Resistance Lab hat ICE- und CBP-Verträge mit 11 Überwachungsfirmen ausgewertet. Die vergebenen Summen stiegen von 2024 auf 2025 auf gut 310 Mio. Dollar und 2026 auf 513 Mio. Dollar. Treiber sind laut Bericht vor allem größere Verträge für Palantir und Anduril. Genannt werden Datenbroker, Analyse-Software, Social-Media-Scraper, Gesichtserkennung, Handy-Hacking-Tools, Drohnen, Sensoren und autonome Grenztürme.

Nauti's Take

Das Alarmierende ist weniger, dass ICE moderne Software einkauft. Das Alarmierende ist, dass hier ein Beschaffungsmarkt entsteht, in dem staatlicher Druck, Venture-Capital-Logik und AI-Überwachung sauber ineinandergreifen.

Der Bericht kommt aus einem klar aktivistischen Umfeld, also sollte man die Einordnung mitlesen. Aber die Vertragszahlen, Firmen und Tool-Kategorien sind konkret genug, um das Thema nicht als bloße Panik abzutun.

Einordnunganzeigen

This is about more than one controversial vendor or one immigration agency. AI surveillance becomes powerful when brokered data, biometrics, drones, analytics platforms and contractors are wired into daily enforcement. Once those systems are funded, tested and embedded, oversight tends to arrive late, while the operational machinery keeps expanding.

Quellen