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Hollywoods OpenAI-Film wird zum Risiko für Studios

TL;DR

Amazon MGM hat die fast fertige Sam-Altman-Biografie Artificial von Luca Guadagnino überraschend fallengelassen, obwohl offenbar Oscar- und 2027-Release-Pläne im Raum standen. Netflix, A24, Focus Features und Warner Bros.’ Clockwork sollen ebenfalls keine Distributionsdeals übernehmen wollen. Neon und Mubi gelten noch als interessiert. Der Film erzählt die OpenAI-Krise von 2023: Altmans Rauswurf, den Microsoft-Zwischenstopp, den Mitarbeiteraufstand und seine schnelle Rückkehr.

Nauti's Take

Die Story riecht stark nach Angst vor dem neuen Geldgeber. Natürlich kann jeder einzelne Pass kreative, rechtliche oder kommerzielle Gründe haben.

Aber in Summe sieht es so aus, als ob Studios lieber AI-Deals absichern als einen unbequemen Film über OpenAI tragen. Das ist kulturell gefährlicher als ein schlechter AI-Film: Es verschiebt, welche Geschichten überhaupt noch groß erzählt werden.

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Das ist mehr als ein einzelner Verleih-Poker. Wenn Studios gleichzeitig AI-Technologie kaufen, AI-Partner hofieren und kritische Stoffe über AI-Macht nicht anfassen wollen, entsteht ein klarer Interessenkonflikt. Hollywood riskiert, ausgerechnet dort zahm zu werden, wo Gegenwartsdrama und Machtkritik besonders nötig wären.

Quellen