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Goldman Sachs warnt: AI-Schulden-Volumen setzt Spreads unter Druck

TL;DR

Das schiere Volumen an AI-bezogenen Anleihen könnte die Spreads unter Druck setzen. Das sagt Miriam Wheeler, globale Leiterin Leveraged Finance bei Goldman Sachs, gegenüber Bloomberg Television. Sie verweist auf die letzten Wochen: Im Non-Investment-Grade-Bereich haben sich die Spreads bereits ausgeweitet, besonders im AI-Segment. Der Markt fängt also an, das Finanzierungsrisiko hinter dem AI-Boom einzupreisen.

Nauti's Take

Dass der Kreditmarkt AI-Risiken endlich differenziert einpreist, ist eine Chance: Kapital fließt dann zu Projekten mit echtem Cashflow statt zu jeder Rechenzentrums-Ankündigung. Das Risiko liegt auf der anderen Seite, denn steigende Spreads im Non-Investment-Grade-Bereich verteuern genau die Finanzierung, von der der aktuelle Infrastruktur-Ausbau lebt.

Wer AI-Aktien oder Anleihen hält, sollte die Fremdkapitalquote der Betreiber prüfen und nicht nur auf Umsatzwachstum schauen.

Quellen