GLP-1-Apps werben mit weinenden, AI-generierten Frauen
TL;DR
GLP-1-Apps setzen offenbar AI-generierte Videos mit weinenden Frauen für ihr Marketing ein. In einem von Futurism beschriebenen Beispiel erzählt eine Figur, sie habe ihre GLP-1-Einnahme sechs Monate vor ihrer Schwester verborgen, bevor diese ihr ein entsprechendes Video schickte. Die Kampagne zielt damit auf Scham, Geheimhaltung und sozialen Druck rund um Medikamente zur Gewichtsabnahme. Da bisher nur Futurism berichtet, bleiben Umfang, Urheber und konkrete Anbieter der Kampagne offen.
Nauti's Take
Wer Gesundheitsangebote mit generativer AI bewirbt, sollte solche Creatives vor dem Einsatz auf Einwilligung, Kennzeichnung und psychologischen Druck prüfen. Für kleine Teams ist der erste Test klar: Herkunft jedes Testimonials belegen und messen, ob die Anzeige qualifizierte Anfragen erzeugt oder nur Angst und Scham verstärkt.