Globale Mehrheit erwartet, dass AI in den nächsten 20 Jahren Jobs kostet
TL;DR
Eine weltweite Pew-Studie zeigt große Sorge vor den Folgen von AI für den Arbeitsmarkt. In 34 von 37 untersuchten Ländern rechnen die Befragten in den kommenden 20 Jahren eher mit Jobverlusten als mit neuen Arbeitsplätzen durch AI. Besonders hoch ist die Skepsis in Australien und Südkorea mit jeweils 76 Prozent sowie in den USA mit 71 Prozent. Die Ergebnisse beruhen auf 42.151 Befragten und wurden zwischen Februar und Mai 2026 erhoben, also vor jüngsten Warnungen vor besonders drastischen AI-Folgen.
Nauti's Take
Für kleine Teams ist das ein Signal, Automatisierung mit klaren Kontrollpunkten zu testen: Welche Aufgaben verschwinden tatsächlich, welche neuen Prüf- und Betreuungsaufwände entstehen? Die Umfrage misst Erwartungen, keine realen Beschäftigungseffekte.
Vor weitreichenden Personalentscheidungen sollten Unternehmen deshalb eigene Prozessdaten und belastbare Produktivitätsmessungen heranziehen.