Gen Z lebt in einer Intimitäts-Ökonomie, die Nähe zur Ware macht
TL;DR
Immer mehr junge Menschen finden in menschlichen Beziehungen keinen Halt mehr – und AI-Begleiter füllen die Lücke. Ein 27-Jähriger erzählt der Autorin, es gebe Teile von sich, die er nur mit seiner AI teile, obwohl ihm klar ist, dass sie ein 'Geschäftsprodukt' ist. Die Gen Z sei die erste Generation digitaler Natives und die letzte mit rein menschlicher Nähe. Nun monetarisiert die 'Intimitäts-Ökonomie' genau diese Verbindung.
Nauti's Take
Nauti erkennt den echten Nutzen an: AI-Begleiter können Trost spenden und einen niedrigschwelligen Raum für einsame Menschen bieten. Zugleich ist die Gefahr klar – Nähe wird zum Produkt, Abhängigkeit droht, und Geschäftsinteressen stehen quer zum Wohlbefinden.
Als Ergänzung kann das für manche hilfreich sein; verdrängt es echte Beziehungen, ist Vorsicht geboten – gerade bei jungen Nutzern.