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Gefälschter US-Thinktank aus Israel wollte AI-Chatbots manipulieren

TL;DR

Eine Pro-Israel-Website, die den Namen eines nicht existierenden Thinktanks trägt, hat in neun Tagen über 560.000 Wörter in 124 Berichten veröffentlicht. Laut einer Guardian-Analyse läuft die Seite auf einer kommerziellen Plattform, die Inhalte gezielt so optimiert, dass AI-Chatbots sie zitieren. Behandelt werden Themen wie Folter an palästinensischen Gefangenen, israelische Kriegsverbrechen und die Hungersituation in Gaza, jeweils aufbereitet als neutrale Forschung.

Nauti's Take

Der Fall hat einen Vorteil: Er zeigt zum ersten Mal in nachvollziehbarem Detail, wie AI-Optimierung als Propagandakanal funktioniert, und das ist die Grundlage für Gegenmaßnahmen. Das Problem ist die Ökonomie dahinter, denn 560.000 Wörter in neun Tagen kosten fast nichts, die Prüfung dagegen viel.

Wer sich beruflich auf Chatbot-Antworten stützt, braucht ab jetzt eine Quellenprüfung, die den Absender kennt.

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Quellen