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KI-Chips der Zukunft könnten aus Glas bestehen

TL;DR

Das südkoreanische Unternehmen Absolics startet 2026 die kommerzielle Produktion spezieller Glasplatten für KI-Chips der nächsten Generation.

Key Points

  • Glas als Substrat für Chip-Packaging verspricht bessere elektrische Eigenschaften, geringere Signalverluste und höhere Packungsdichte als herkömmliche organische Materialien.
  • Große Rechenzentren und KI-Hardware-Hersteller suchen aktiv nach Alternativen zu bestehenden Packaging-Technologien, um den Leistungshunger moderner KI-Beschleuniger zu stillen.
  • Das Konzept ist nicht neu – Intel und andere forschen seit Jahren daran – aber Absolics bringt es erstmals in die Massenproduktion.

Nauti's Take

Glas in Chips klingt nach Science-Fiction, ist aber handfeste Materialwissenschaft mit echtem Marktpotenzial. Spannend ist vor allem das Timing: Ausgerechnet jetzt, wo der KI-Boom den Packaging-Flaschenhals schmerzhaft sichtbar macht, schafft ein koreanisches Startup den Sprung zur kommerziellen Produktion.

TSMC, Intel und Samsung schauen garantiert genau hin. Sollte sich Glas als Substrat durchsetzen, verschiebt sich ein wichtiger Teil der KI-Wertschöpfungskette – weg von den etablierten Substratherstellern, hin zu einem völlig neuen Materialökosystem.

Das ist keine Randnotiz.

Quellen