Trumps Pentagon bremst 30 Windprojekte – AI-Rechenzentren warten auf Strom
TL;DR
Mindestens 30 Onshore-Windprojekte in den USA stecken fest, weil das Pentagon militärische Routineprüfungen nicht abschließt.
Key Points
- Betroffen sind rund 7,5 Gigawatt Kapazität – genug Strom für mehrere Großstädte oder mehrere große Rechenzentren.
- Die Prüfungen sollen sicherstellen, dass Windturbinen keine Militärradare oder Flugsicherungssysteme stören.
- Besonders brisant: Tech-Konzerne bauen gerade massiv KI-Rechenzentren auf – und brauchen dringend neuen Strom.
- Die Verzögerungen treffen ausgerechnet eine Industrie, die Trump eigentlich für seine KI-Agenda benötigt.
Nauti's Take
7,5 Gigawatt in der Warteschleife wegen Formularen, die früher Routine waren – das ist kein Naturgesetz, das ist Organisationsversagen. Wenn die gleiche Regierung, die Amerika zur KI-Weltmacht machen will, die Stromversorgung für Rechenzentren bürokratisch ausbremst, sollte das jedem Strategen Kopfschmerzen bereiten.
Die Tech-Konzerne werden nicht warten: Sie werden Gas, Kernkraft oder ausländische Kapazitäten anzapfen – mit allen geopolitischen Konsequenzen. Das Pentagon sollte diese Prüfungen zur Chefsache machen, bevor der nächste Hyperscaler seinen Datacenter-Campus in einem Land baut, das weniger Formulare braucht.