Elegante Lösung gegen AI-Slop: Steuer drauf — und Milliarden in Kunst und Forschung pumpen
TL;DR
Wenn man AI-Slop schon nicht aufhalten kann, dann soll er wenigstens etwas Sinnvolles finanzieren: Ein Vorschlag fordert eine gezielte Besteuerung von AI-generierten Inhalten. Die daraus geschätzten Milliarden sollen Kulturinstitutionen, Künstler und Forschende unterstützen — also genau jene, deren Arbeit von generativer AI verdrängt oder ersetzt wird.
Nauti's Take
Die Idee hat Charme: Ein Slop-Aufschlag könnte Plattformen zwingen, billige AI-Massenproduktion mit echten Kosten zu versehen — und gleichzeitig Künstlerinnen und Forscher finanzieren, deren Werk gerade trainiert und imitiert wird. Das ist eine seltene Möglichkeit, Marktversagen mit klassischer Steuerlogik zu korrigieren.
Die Grenze: Wer definiert AI-Slop rechtssicher, ohne legitime Tools mit zu erfassen? Ohne präzise Detektion und internationale Koordination bleibt der Vorschlag politisch elegant, aber praktisch zahnlos.