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Drei Männer sollen mit gefälschten CEO-Stimmen mehr als 100 Millionen Dollar erbeutet haben

TL;DR

Drei ausländische Staatsangehörige wurden in Spanien und Großbritannien festgenommen und in den USA angeklagt. Laut der neu entsiegelten Anklageschrift sollen Jacob Soall, Sharon Hazan und Guy Sheetrit zwischen 2024 und 2026 die Stimmen und Bilder von CEOs und Anwälten per AI verändert haben, um Mitarbeitende zu hohen Zahlungen zu bewegen. Die Vorwürfe zeigen, wie stark sich Zahlungsbetrug durch synthetische Identitäten ausweiten kann.

Nauti's Take

Kleine Teams sollten Zahlungsfreigaben ab sofort so bauen, dass Stimme und Videocall allein keinen Auftrag auslösen. Prüfe zuerst, ob Änderungen von Bankdaten und hohe Überweisungen über einen bekannten zweiten Kanal bestätigt werden müssen.

Die konkrete Anklage bleibt abzuwarten, das Kontrollprinzip ist sofort belastbar.

Quellen