Disney’s big bets on the metaverse and AI slop aren’t going so well
TL;DR
Disneys neuer CEO Josh D'Amaro startet mit zwei Krisen: OpenAI stellt sein Sora-Bildgenerierungsprogramm ein – nur Monate nach Disneys Ankündigung einer 1-Milliarden-Dollar-Kooperation zur Integration in Disney+.
Key Points
- Epic Games, Partner im geplanten Disney-Metaversum, entlässt 1.000 Mitarbeiter. Über den 1,5-Milliarden-Deal zur gemeinsamen Metaverse-Entwicklung ist seit der Ankündigung praktisch nichts mehr zu hören.
- Beide Großprojekte – KI-Integration im Streaming und interaktives Metaversum – stehen damit gleichzeitig auf wackligen Beinen, bevor D'Amaro überhaupt richtig angefangen hat.
- Disney könnte generative KI noch anderweitig ins Streaming einbauen, und eine abgespeckte Metaverse-Version bleibt möglich – konkrete Updates fehlen aber völlig.
Nauti's Take
Eine Milliarde für Sora, 1,5 Milliarden für ein Fortnite-Metaversum – und beide Projekte implodieren praktisch gleichzeitig. Das ist kein Pech, das ist schlechtes Risikomanagement.
Wer so viel Kapital in einzelne, noch unerprobte Technologiepartner steckt, ohne Ausstiegsklauseln oder Alternativen, bekommt genau das. D'Amaro übernimmt jetzt die Aufräumarbeit für Entscheidungen, die er nicht getroffen hat – und muss gleichzeitig erklären, warum Disney beim nächsten Tech-Hype nicht wieder blind mitspringt.
Die eigentliche Geschichte hier ist nicht KI-Misserfolg, sondern Corporate-FOMO auf höchstem Niveau.