Der RAM-Mangel könnte noch Jahre andauern
TL;DR
Laut Nikkei Asia werden DRAM-Hersteller selbst mit voller Produktionssteigerung bis Ende 2027 nur rund 60 Prozent der Nachfrage decken können. SK-Group-Chef warnte sogar, dass der Engpass bis 2030 anhalten könnte. Samsung, SK Hynix und Micron arbeiten auf Hochtouren an Kapazitätserweiterungen – doch die Nachfrage, befeuert durch AI-Rechenzentren, wächst schneller als das Angebot.
Nauti's Take
Der RAM-Engpass ist eine Chance für Effizienz: Wer jetzt auf schlanke AI-Architekturen setzt, ist weniger verwundbar als Projekte, die auf unbegrenztes Ressourcenwachstum bauen. Das Risiko ist real und langfristig: Bis 2030 könnten für heute geplante Projekte Chips schlicht nicht verfügbar sein – ein direktes Problem für die Skalierung von AI-Rechenzentren.
Wer in den nächsten Jahren AI-Infrastruktur plant, sollte Speicherverfügbarkeit schon heute als strategischen Engpass in die Roadmap aufnehmen.