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Der Kampf ums Körperbild ist 2026 real, die Körper aber oft nicht

TL;DR

Extreme Dünnheit dominiert wieder die Bildschirme und verdrängt Körpervielfalt, ähnlich wie Modemagazine in den frühen 2000ern. Neu ist der Verstärker: AI-generierte Fake-Creator posten unerreichbare Körperbilder, verkaufen Wellness-Produkte oder inszenieren Body-Transformationen. Forscherin Katy Bruchmann von der Santa Clara University beschreibt einen Kreislauf, in dem virtuelle Influencer das Schönheitsideal immer weiter verschieben. Für echte Menschen wird der Vergleichsmaßstab damit endgültig unerreichbar.

Nauti's Take

Die Chance liegt darin, dass die Forschung den Kreislauf inzwischen benennt und misst: Plattformen können AI-Körper kennzeichnen, und Eltern wie Therapeuten bekommen ein konkretes Vokabular für ein bisher diffuses Gefühl. Das Risiko skaliert trotzdem schneller, denn virtuelle Influencer haben kein biologisches Limit und produzieren ein unerreichbares Ideal beliebig billig nach.

Wer im Wellness- oder Fitness-Marketing mit AI-Bildern arbeitet, sollte Kennzeichnung einplanen, bevor Plattformen oder Regulierer sie erzwingen.

Quellen