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Das Comeback der CPU: Agentic AI treibt die Nachfrage

TL;DR

AWS hat seine Engineers dieses Jahr angewiesen, CPU-Zyklen um jeden Preis zu sparen. Der Grund sind stark gestiegene Wartezeiten auf CPU-Serverkapazität, weil AI-Workloads die Cloud-Infrastruktur belasten. Lange galten CPUs als Nebenschauplatz des AI-Booms, weil GPUs und Speicher die Inferenz dominieren. Mit agentischen Systemen, die autonom arbeiten und Sub-Agents aufrufen, dreht sich das Bild, und Analysten sehen für 2026 einen deutlichen Nachfragesprung.

Nauti's Take

Für Infrastruktur-Teams ist das eine Chance: Wer jetzt CPU-Kapazität und effiziente Agent-Architekturen plant, bekommt Kostenvorteile, während alle anderen um GPUs kämpfen. Das Risiko liegt in der Planbarkeit, denn wenn schon AWS von der Nachfrage überrascht wird, sind Wartezeiten und Preissprünge auch bei kleineren Anbietern wahrscheinlich.

Wer viele Agent-Loops betreibt, sollte Kapazität früh reservieren und Sub-Agent-Aufrufe hart begrenzen.

Quellen