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Citi-Analystin sieht Infrastruktur-Software als stärksten AI-Trade

TL;DR

Fatima Boolani, Co-Head of US Software Equity Research bei Citi, sieht Infrastruktur-Software als bevorzugten Bereich im AI-Trade. Im Bloomberg-Technology-Interview vom 8. Juli 2026 ordnet sie die Tech-Schwäche ein und erklärt, warum die Basisschicht der KI-Adoption wichtiger wird. Gemeint sind Softwareanbieter rund um Cloud, Daten, Security, Observability, Workflows und Developer-Infrastruktur, also Werkzeuge, die KI produktiv machen.

Nauti's Take

Boolanis Punkt ist plausibel, aber noch kein Beweis für die nächste Gewinnerliste. Infrastruktur-Software ist der nüchterne Teil des AI-Booms: weniger Demo-Magie, mehr Admin-Konsole, Datenpipeline, Berechtigungen und Kostenkontrolle.

Genau dort entscheidet sich, ob KI in Firmen bleibt oder nach dem Pilotprojekt versandet. Trotzdem bleibt Vorsicht nötig: Viele Anbieter hängen sich AI an die Story, ohne dass klar ist, wie viel zusätzlicher Umsatz wirklich entsteht.

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Der AI-Trade dreht sich oft um Chips und Modelle, aber Unternehmen kaufen am Ende auch die Software, die KI in bestehende Systeme bringt. Wenn Anleger nach dem Selloff selektiver werden, zählen wieder Budgets, Integration, Sicherheit und wiederkehrende Umsätze. Infrastruktur-Software kann davon profitieren, falls KI-Projekte vom Experiment in den Betrieb rutschen.

Quellen