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Chipflation bleibt: Warum Speicherchips immer teurer werden

TL;DR

Die Preise für Speicherchips explodieren, getrieben vom AI-Boom, und eine Entspannung ist nicht in Sicht. Der US-Produzentenpreisindex für elektronische Komponenten stieg im Juni um 27,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der stärkste je gemessene Anstieg. Das treibt die Kosten für Smartphones, Laptops, Cloud-Speicher und Hardware nach oben und erklärt zugleich die steilen Kursgewinne bei Halbleiter-Aktien. Auf die Gesamtinflation schlägt der Effekt nur begrenzt durch, das Ausmaß des Booms ist aber beispiellos.

Nauti's Take

Der Preisschub zeigt, wie real der AI-Boom in der Hardware ankommt, und Hersteller mit gesicherten Lieferverträgen verschaffen sich damit einen echten Vorteil. Das Risiko: Wer Cloud-Kapazität oder Geräteflotten neu einkauft, zahlt die Rechnung mit, ohne dass ein Ende absehbar ist.

Für kleine Teams heißt das, Budgets für Hardware und Infrastruktur früher zu planen, während Anleger die Halbleiter-Rally nicht mit dauerhafter Nachfrage verwechseln sollten.

Quellen